Dienstag, 09.03.2010
WW-Wiegen
Abgenommen in der letzten Woche: 3,4 kg, jawoll!
Abgenommen insgesamt: 20,0 kg (+4,8 kg)
Kilos remaining zum Kiki-ist-super-hübsch-und-haut-alle-um-Gewicht: 52,5 kg
Noch unverhoffter...
Da fiel mir auf, dass Waltz - anders, als ich es in Erinnerung und auch im vorigen Postgeschrieben hatte - am Ende gar nicht im Feuer stirbt. Aber der Song von David Bowie ist immer noch ein ganz großer!
Ich fühlte mich so sehr an meine Jugend erinnert. Zu Beginn des Filmes saßen wir noch sehr weit auseinander, rückten aber immer näher, bis sich schließlich unsere Schultern berührten. Irgendwann lag sein Arm auf meinem und dann hab ich's nicht mehr ausgehalten und hab seine Hand genommen. So endete dann der Film. Um 3 ging er. Und ich musste um 7 aufstehen und hatte eine Besprechung mit meiner Chefin - ich war totmüde!!! Aber glücklich.
Trotz gewisser Vorsätze, selbiges nicht aktiv zu tun, konnte ich schlussendlich meine Ungeduld nicht zügeln: Ich hab ihn irgendwann gefragt, ob er mich nicht küssen möchte. Er mochte. Wie unterschiedlich Männer küssen!
Das Schöne ist: Wir wollen es beide nicht vermasseln und nichts überstürzen. Und ich merke, dass er mich mag und Interesse hat. Mal was ganz Neues!
Ich würde sagen: Es läuft! Und heute morgen bekam ich gleich eine SMS. :o) Jemand, der sich Mühe gibt, wie neu, wie neu :o)
Montag, 08.03.2010
Verlassen...
Dabei wollte ich so gerne, dass er für uns singt - heute, wo Christoph Waltz doch den Oscar bekommen hat. Schließlich singt nun mal David Bowie, wenn er in Flammen aufgeht, der Christoph. Aber nein, David ist einfach sang- und klanglos von meinem iPod verschwunden. Verpisst hat er sich! Auch nur ein Schwein :o)
Hoffentlich hab ich das Lied noch in der Mediathek...
Sonntag, 07.03.2010
Der frühe Vogel...
Zweifel sind wie folgt:
- Ich hab mir nur eingebildet, dass er mich mag.
- Ich bin zu hässlich für ihn.
- Ich bin nur eine witzige Unterhaltung, mehr aber nicht und niemals nicht etwas anderes.
- Ich bin wie eine Schwester für ihn (schon mal gehört und nach Lass-uns-Freunde-bleiben mein zweitliebster Satz).
- Ich bin zu kompliziert, zu dumm, zu dick, zu unsportlich, zu wenig BWL-Schickse, zu sehr Kunsthistorikerin.
- Er hat meine schüchterne Umarmung im Bus, als der schon stand und ich aussteigen musste, er aber weiterfuhr, und ich nicht wusste, wie man sich nach einem gelungenen Date richtig verabschiedet, so verstanden, als hätte ich ihn küssen wollen (ich hätte ihn geküsst, davon mal ab, aber das steht ja nun nicht zur Debatte und war in diesem Augenblick auch nicht mein Begehr). Das ist mein schlimmster Zweifel.
- Er denkt, dass nachts zwar alle Frauen hübsch, bei Tageslicht aber durchaus nicht tauglich sind.
- Er findet meinen Blog und liest, wie unser erstes Date war. Oh Gott, nein, DAS ist mein schlimmster Zweifel. Was muss ich auch erzählen, dass ich blogge (und nicht bei mein-vz bin, wie alle alle anderen Menschen dieses Planeten).
Schrieb ich nicht gestern noch, dass ich total entspannt bin? Wo ist diese Selbstsicherheit hin???
Ich würde jetzt gerne einen Knopf haben, der mich in die Kiki von gestern verwandelt. Ich unsicheres blödes kopfgesteuertes idiotisches Stück...
Und wenn wir schon beim Wünschen sind: Ich wünschte, gestern wäre mein Murmeltiertag und ich dürfte ihn immer wieder erleben!
Samstag, 06.03.2010
Warum man sich das antut?
Ich komme gerade von einem perfekten ersten Date. Ja, das kann man nicht anders sagen. Es war perfekt. Und schön. Und ich fühlte mich gut.
Wie es so meine Art ist, kam ich zu früh. Das wollte ich eigentlich nicht, aber ich komme halt immer zu früh. Ihr wisst schon, wie ich das meine! Ich saß also und hoffte, dass ich ihn wiedererkenne. Er kam pünktlich (Pluspunkt). Wir haben uns erkannt. Wir konnten uns richtig gut unterhalten. Wir konnten zusammen lachen (ganz viele Pluspunkte). Wir konnten auch ernstere, aber nicht zu ernste Themen (fürs erste Date sollte man sich nicht zu ernste Themen aussuchen, finde ich) bereden. Die Gesprächspausen waren nicht unangenehm, sondern einfach da.
Nach dem Frühstück sind wir ans Wasser gefahren und spazierengegangen. Bis in die Stadt hinein. Dort habe ich ihn zurückgezogen zum Prada-Schuhschaufenster. Und er hat nicht gemurrt, sich Prada-Schuhe anschauen zu müssen (Pluspunkt). Dann musste er nach Hause, weil er heute Nacht wieder Taxi fährt. Wir konnten den gleichen Bus nehmen. Er sagte, dass es sehr schön war. Ein Mann, der das freiwillig einfach so sagt und auch so meint. Ja, sowas gibt es noch! Ich bin erstaunt! Und dann fragte er mich nach meiner Nummer. Wir werden es wiederholen.
Ich freu mich, ich habe ein Lächeln im Gesicht. Und, was das Schönste ist: Ich bin ganz ruhig und will nicht gleich alles auf einmal, nicht ganz schnell Händchen halten, Küssen und ins Bett, um übermorgen zu heiraten. Ich bin gelassen und entspannt. Und will mir - uns- Zeit lassen. Wohin auch immer die Reise gehen mag.
Und das fühlt sich richtig gut an!
Kurz vorher
Mein erster Gedanke, als ich heute um 6:30 aufwachte und nicht mehr einschlafen konnte, als ich mich erinnerte, dass ich heute verabredet bin, war, mir die halbe Flasche Sekt aus dem Kühlschrank reinzupfeifen. Dann erlebt er mich genau so wie gestern Abend im Taxi - volltrunken. Will ich das? Hm. Ich hab ja schließlich kein Alkoholproblem.
Dann die überzeugende Sicherheit, dass ich nichts, aber auch gar nichts anzuziehen habe und ich nackt gehen muss. Gott. Ich hab aber auch nichts im übervollen Schrank!
Dann: Hacken oder nicht Hacken anziehen? Was, wenn er nur im Sitzen am Steuer des Taxis groß aussah, in Wirklichkeit ein Zwerg ist? Was, wenn er ein Sitzriese ist und stehend genauso groß/ klein wie sitzend?
Warum mach ich das eigentlich? Ich hab Schiss, ich bin aufgeregt, ich finde mich schrecklich langweilig, uninspiriert und unintelligent und weiß nicht, was ich reden soll. Ich bin unentspannt und häßlich sowieso.
Warum tut man sich das also an?
Und nun muss ich auch noch los...
Up to date
Was macht denn Skype, wenn mich jemand anruft? Bekomm ich das überhaupt mit? Muss man IMMER gekämmt und gestriegelt sein, wenn man skypet? Oder wenn man gerade Mails checkt nach dem Aufstehen, es könnte ja sein, dass jemand anruft??? Ui, tolles neues Spielzeug!
Danke liebe Tina :o)
Freitag, 05.03.2010
Unverhofft
Und dann fing es an zu schneien und der Schnee blieb liegen und wir blieben sitzen und tranken. Nach 3 Weinschorlen kann ich sagen, dass ich volltrunken bin! Super! Ich hatte aber auch nur einen Salat. Tina und ich teilten uns dann ein Taxi nach Hause - zunächst zur Tanke, um Eiswürfel zu kaufen. Sie hatte bei Penny noch ein schönes Sektchen gekauft. Danach haben wir Tinas Tochter bei einer Freundin abgeholt. Und der Taxifahrer unterhielt sich mit uns. Sehr sympathisch, jung, nett. Dann mussten wir rückwärts bei 10 cm Neuschnee aus ner Sackgasse rausfahren und ich bot mich uneigennützig an, den Taxifahrer rauszuwinken, allerdings nur, wenn er mit mir frühstücken geht.
Was soll ich sagen. Er geht. Ohne dass ich winken musste. Morgen hat Kiki ein Date. Man kann sagen, dass es das erste nach Marco ist. Und ich sterbe jetzt schon, noch mit besoffenem Kopp...
Das Horoskop in der Life & Style hatte nicht gelogen: Job und Liebe läuft in dieser Woche bombig. Na, mal sehen...
Mittwoch, 03.03.2010
Schneeunfall
Eines Samstags standen eine Freundin und ich vor dem Schaufenster, um uns die Kinder-Uggs anzusehen. Und wir sahen außerdem, dass es runtergesetzte Schuhe im Laden gab. Also rein da. Was soll ich sagen? Die Atmosphäre war sehr nett, es lief tolle Musik zwischen Jazz und Partymusik wurde abgewechselt. Innen ist es grau gestrichen, ganz hohe Wände sind da, und am Übergang zur Decke ließ man eine Bordüre in weiß stehen, die Decke selbst ist auch weiß. Hinzu kommt ein wundervoller Dielenboden aus besonderem Holz, das ich nicht identifizieren konnte. Alles in allem also kaufanregend.
Dann hab ich SIE gesehen. Runtergesetzte Schuhe. Stiefel. Braun, Keilabsatz, vorne rund, auf Vintage gemacht. Ein Traum! Ich zog sie an - und wollte sie nicht mehr ausziehen...wundervolle Schühchen. Kostenpunkt? Puh. Viel. Aber ich habe sie gekauft, denn ich liebe sie.
Am Montag drauf ist mir dann das passiert, was in den letzten Monaten wohl jedem Kieler mindestens einmal passiert ist: ein Schneeunfall. Ich bin umgeknickt und hingefallen. Scheiß Schnee. Obwohl - nein, eigentlich fand ich ihn gut, weil er den dunklen Winter hell macht. Aber irgendwann ist auch genug. Auf jeden Fall wurde der Knöchel im Laufe des Tages immer dicker und nachmittags ging ich zum Orthopäden. Der nahm sich 2 Minuten Zeit, um einen Bänderriss zu diagnostizieren (geröngt wurde, kein Bruch). Dann hat seine Sprechstundenhilfe mich getapet und das war mein Zustand bis letzte Woche: Dicker Tapeverband, der in keinen Schuh hineinpasst und schon gar nicht in die sündhaft teuren neuen Schuhe! Seit letzter Woche darf ich eine Schiene tragen, die noch dicker ist als das Tape. Und weil die so drückt und sie weil aus Plaste so überhaupt nicht atmungsaktiv ist, trage ich sie nun nicht mehr. Der Fuss tut auch fast gar nicht mehr weh. Ich bin ja der Meinung, dass es nur ne Dehnung war und kein Riss. Ich hab mir aber auch mehr Zeit für mich genommen als der Orthopäde.
Fazit? Es warten wundervolle Stiefel auf mich, die ich in 6, oh nein, jetzt sind es nur noch 5 Wochen anziehen darf. Dann ist es ja wohl hoffentlich Frühling und die Stiefelsaison ist vorbei. Das Schicksal kann so ironisch sein!
Kikis Kolumne im März: Heimat
Ich komme darauf, weil ich vor kurzem einen Krimi zu Ende las, bei dem es im Grunde genau darum ging - um Heimat. Nach Hause kommen. Verbundenheit. Ankommen. Sich geborgen fühlen. Zu Hause. Da komm ich her, da gehör ich hin. Oder eben das genaue Gegenteil, so wie es im Krimi war: keine Heimat haben, sich verloren fühlen, kein Zuhause, nur Feinde um sich herum. Da wird man dann zum Mörder. Zumindest bei Charlotte Link war das so.
Zwischendurch musste ich das Buch beiseite legen. Das passiert mir öfter, wenn ich lese, denn ich gehe ganz in der Handlung auf, wenn mir das Buch gefällt. Aber bei einem Krimi? Es kullerten sogar ein paar Tränchen, als ich da auf der Couch lag und von einem Entwurzelten las. Warum? Ja, weil ich mich eigentlich genau so fühle; entwurzelt.
Und da kommen wir zur wichtigeren Frage: Wo sehe ich meine Heimat? Die Antwort brachte mich zum Weinen, denn ich habe keine Heimat. Ok, ich fühle mich als Deutsche, das habe ich das erste Mal richtig gespürt, als ich in Schweden, meinem Lieblingsland, ein Semester studiert habe. Auf ein Mal war Deutschland mein Deutschland, das Land, aus dem ich komme, auf das ich zwar nicht stolz sein kann, was mit unserer Geschichte zu tun hat, aber dem ich mich nah fühle, weil ich nunmal hier geboren bin. Ich hatte zwischendurch wirklich Heimweh nach Deutschland! Jetzt hab ich ab und zu Heimweh nach Schweden.
Aber eine Stadt als meine Heimatstadt bezeichnen, das kann ich nicht. Und Deutschland als Heimat ist zu groß, zu unfassbar. Ich hätte gerne eine Stadt, der ich gänzlich zugetan wäre. In der ich mich zu Hause fühle, zu der ich gehöre, die mich zufrieden macht, weil sie meine Heimat ist.
Ich wurde in Franken geboren. In Schweinfurt. Ich weiß genau, was Sie jetzt denken. Ich hab das alles schon millionenfach gehört. Haha, ne Bayerin, haha ne Fränkin, was will die denn hier bei uns? Und dann noch Schweinfurt, was ist das denn für ein Name? Und wissen Sie was? Mich ärgert das immer noch! Denn erstens kann ich nichts für den Namen Schweinfurt und zweitens fühl ich mich nicht als Fränkin, denn dort bin ich auch irgendwie aufgefallen; da beide Eltern aus Norddeutschland kamen, habe ich nie richtig gefränkelt. Mit 11 bin ich dann nach Nordeutschland gekommen. Mit meinen Eltern. Und ich rate Ihnen: Wenn Sie Kinder in der Pubertät haben und einen Umzug erwägen, einen großen, weit weg, tun Sie ihnen das nicht an, wenn es sich vermeiden lässt! Ich habe lange, lange Heimweh gehabt, mich zurück zu meinen Freunden gewünscht, die Weinberge vermisst, die Kirchweihen und den Erntedank-Umzug mit anschließendem Zwiebelkuchen. Noch jetzt freue ich mich, wenn ich die Weinberge wieder sehe, wenn ich meinen Bruder in Franken besuche (der ist nämlich zurückgegangen). Aber spätestens, wenn die Menschen mit mir reden und ich wegen meines norddeutschen Dialekts böse heraussteche, weiß ich, dass dies nicht meine Heimat ist.
Wir zogen nach Norderstedt. Über Norderstedt müssen wir nicht reden. Was für eine Provinz! Und was durfte ich mir nur alles anhören, weil ich nicht aus Norddeutschland kam. Kinder können wirklich grausam sein. Norderstedt wurde also nicht meine Heimat.Auch nicht, als ich mich schließlich eingelebt und neue Freunde hatte. Schweinfurt war es auch nicht.
Seit 1992 lebe ich nun in Kiel. Hier habe ich meine Lehre gemacht, hier habe ich studiert, hier habe ich Freunde. Aber ist Kiel zu meiner Heimat geworden? Nein. Leider. Am Anfang mochte ich Kiel gar nicht, das änderte sich im Studium, aber eine Liebe ist es nicht. Was mich immer noch verwundert, sind die Kieler, die nie aus Kiel herausgekommen sind, weil sie Kiel einfach so mögen. Sie zieht es nicht nach Hamburg oder Berlin, sie bleiben in ihrem Kiel. Ich kann das nicht sagen. Ich bin irgendwie hier so hängen geblieben.
Mir ist erst nach dem Lesen des Krimis wieder bewusst geworden, wie sehr ich eine Heimat vermisse. Wie sehr ich mich auch entwurzelt fühle. So muss sich auch die Generation von Türken fühlen, die hier geboren wurde, aber eben doch "die Türken" sind. Dort sind sie "die Deutschen".
Was ich bin? Keine Ahnung. Vielleicht bin ich einfach ein im Asyl geborener, immer noch Weinberge vermissender, Norddeutsch sprechender Fischkopp, der seine Heimat noch nicht gefunden hat. Das macht mich traurig. Aber es birgt auch die Chance in sich, dass da eine Heimat, ein Anker kommen kann. Ich muss nur geduldig sein. Oder?
Kikis Kolumne im Februar: Gier
Ich war begeistert von diesem Film. Er zeigt die Abgründe der menschlichen Seele in vielerlei Hinsicht: die Gabe (?), Menschen um den kleinen Finger zu wickeln, Ihnen die überzogensten Versprechungen zu machen, dabei nicht mal ein schlechtes Gewissen zu haben, sich am Besitz der anderen zu bereichern, auf ihre Kosten zu leben, zu lügen und zu betrügen und damit durchzukommen, nur indem man den anderen Freund nennt. Das ist die eine Seite des Dieter Glanz. Und natürlich, wie der Filmtitel schon sagt, die Gier nach noch mehr Geld. Wenn Du mehr hast, willst Du noch mehr, immer mehr. Eine perfide Spirale der Gier., die nur gewaltsam enden kann.
Da sind aber auch diejenigen, die auf Dieter Glanz hereinfallen: zum Teil verkommene "Reiche", die den lieben langen Tag nichts anderes tun als Champagner zu trinken und zu tanzen. Im Film waren das komischerweise immer Frauen. Ist das denn so weiblich? Ich denke nicht, dass wir den Müßiggang erfunden haben. Seine Frau, die er kennenlernte, als sie noch studierte, wollte damals schon lieber den anderen beim arbeiten zusehen als es selbst zu tun. Sie wechselt natürlich am Ende der Geschichte den Mann, als Glanz ohne Geld ins Gefängnis kommt. Sie nimmt sich einen, der noch Geld hat.
Da ist aber auch ein hart arbeitender Luxus-Juwelier. Und ein Kleinanleger, selbst zunächst in der Finanzbranche tätig, erzählt seinem Freundeskreis und seinen Eltern von der Chance, viel Geld für wenig Einsatz zu bekommen. Er leiht sich von allen diesen Menschen Geld - und ruiniert damit am Ende seine Eltern, seine Freundschaften, seine Ehe. Seinen Job verliert er, sein Haus wird zwangsversteigert. Haben wir als Zuseher Mitleid? Nein. Ich jedenfalls nicht. Denn ich konnte einfach nicht glauben, wie blöd man sein muss, um auf diese leeren Versprechungen reinzufallen. Immer wieder, auch wenn die Versprechungen und Ausreden, warum nicht ausbezahlt werden könne, immer wahnwitziger werden. Aber: Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit. So oder so ähnlich war es also wirklich.
Warum schreibe ich nun darüber? Weil ich finde, dass es ein guter Film war, was nicht nur an den hochkarätigen Schauspielern lag. Ulrich Tukur liege ich zu Füßen, seitdem ich ihn am Hamburger Thalia Theater als Hamlet gesehen habe - damals war ich noch in der Schule. Es ist lange her. Aber auch die anderen Darsteller waren sehr überzeugend. Sehr faszinierend und beunruhigend zugleich fand ich die Darstellung der menschlichen Abgründe. Und ich habe mich gefragt, ob ich denen auch schon begegnet bin. Nun bin ich nicht unbedingt die Zielgruppe eines Finanzjongleurs. Bei mir ist nicht viel zu holen. Ich habe durch die Finanzkrise nicht viel verloren. Das scheidet also aus. Aber Gier habe ich an meinem früheren Arbeitsplatz bemerkt. Spätestens nämlich dann, als unser Chef uns verbot, mehr als einmal in der Stunde auf die Toilette zu gehen, das sei betriebswirtschaftlich ein zu hoher Verlust. Dazu muss ich sagen, dass ich einen Job hatte, bei dem man die ganze Zeit gesprochen hat und somit sicherlich mindestens einen halben Liter Flüssigkeit in der Stunde zu sich nahm, die auch wieder hinaus wollte. Eine Freundin von mir hat der Chef angeschrien, sie würde das Unternehmen in den Ruin pinkeln. Das hört sie heute noch (und erinnert selbst auch gerne daran), Jahre nachdem wir beide nicht mehr dort arbeiten. Was hat den Chef dazu getrieben, so etwas zu sagen? Die Gier nach mehr Gewinn. Unter welchen Umständen er den maximieren kann, war ihm egal. Ohne Rücksicht auf Verluste. Es überlebt nur der Starke. Tatsächlich bin ich fast an diesem Gehabe zerbrochen. Ich konnte einfach nicht verstehen, wie jemand so rücksichtslos auch noch das letzte aus seinen Mitarbeitern herauspressen kann.
In einer Diskussionsrunde nach dem ersten Teil des Films sagte Dieter Wedel, dass jeder Mensch die Gier in sich trägt. Sie sei Antriebswerk für sehr vieles, was wir tun. Also bin auch ich nicht frei von ihr? Nein, habe ich sehr schnell herausgefunden. Ich möchte z.B. auch immer mehr Schuhe haben. Oder kaufe gierig die neusten Modemodelle. Aber - und darauf bin ich stolz - bei meiner Gier kommt niemand anderes zu Schaden außer vielleicht ich selbst und mein Geldbeutel. Das wiederum freut aber meine Bank.
Prüfen Sie doch auch mal sich selbst, wo sie stehen. Ich finde, das ist ein sehr interessantes Gedankenexperiment! Und lohnenswert gleichermaßen.
Dienstag, 02.03.2010
Kiki lebt!
Aber - es gibt eine neue Kiki. Und die seht Ihr hier (kaum wiederzuerkennen und doch echt und dabei meine ich nicht den grünen Lächler im Hintergrund):
Sonntag, 17.01.2010
WW-Wiegen
Ansonsten noch eine kurze Anmerkung zur vergangenen Woche: WW-technisch ist sie gut verlaufen. Sonst war ich allerdings sehr gestresst. Vom neuen Job. Weil ich immer auf Abruf Dienst hatte. Und mal eben übers WE noch was schreiben soll. Dabei wurde ich nicht mal gefragt, ob ich Zeit habe... Das nervt mich! Abgesehen natürlich davon, dass ich immer noch froh bin, einen Job zu haben. Irgendwas ist ja immer...
Abgenommen in der letzten Woche: 5,7 kg, jawoll!
Abgenommen insgesamt: 25,6 kg (+4,8 kg)
Kilos remaining zum Kiki-ist-super-hübsch-und-haut-alle-um-Gewicht: 46,9
Sonntag, 10.01.2010
Kikis Kolumne: Januar 2010: Das Fest der Liebe
Gehören Sie zu denen, die es hassen, auf Knopfdruck beschaulich und liebevoll zu sein? Die einfach nur ihre Ruhe haben wollen. Die sich nichts schenken, weil sie den Konsumwahnsinn nicht mitmachen? Oder lieben Sie Weihnachten, weil endlich mal Zeit für die Familie ist, weil sie beisammen sitzen und sich wertschätzen. Weil sie endlich mal wieder ganz laut singen können (in der Kirche, und wieder ist die erste Stimme so wahnsinnig hoch). Weil die Lichter blitzen und die Augen glänzen. Weil Weihnachten für sie das Größte ist.
Ich bin eigentlich eine große Weihnachtsfreundin. Und es muss immer gleich sein. Vor Weihnachten gibt es Stress, weil das Fest immer so plötzlich kommt. Am Nachmittag des Heiligen Abends streiten sich meine Mutter und mein Vater darüber, ob der Baum nun schief steht oder nicht. Am Heiligen Abend selbst gibt es Kartoffelsalat mit Würstchen. Und Singen in der Kirche. Eine schiefe erste Stimme, aber das nimmt mir dann niemand übel. Dann Bescherung unter dem Weihnachtsbaum. Mit Weihnachtsliedern vom Tölzer Knabenchor inklusive Weihnachtsjodler, den meine Mutter und ich so toll finden. Und am Ende spielt die ganze Familie ein Gesellschaftsspiel und mein Bruder und ich ärgern uns um die Wette, weil wir beide nicht verlieren können. Nein, das können wir immer noch nicht, auch, wenn wir beide erwachsen sind.
Mittlerweile aber ist meine Weihnachtsfreude nicht mehr ungetrübt. Seitdem meine Eltern gestorben sind und die Familie nicht mehr die ganze Familie ist, ist das Fest der Liebe immer auch ein Fest der Trauer für mich. Spätestens in der Kirche beim Oh Du fröhliche muss ich heulen wie ein Schlosshund, weil meine Eltern nicht da sind. Und weil es immer ein so schönes Weihnachtsfest war mit ihnen, bei ihnen.
Seitdem ich nun auch noch Neu-Single bin, konnte ich mir den November und den halben Dezember gar kein Fest der Liebe vorstellen. Ich wollte meine Ruhe. Liebe, was ist das? Aber dann kamen Einladungen zu Weihnachten und ich dachte, warum nicht einfach mal Weihnachten anders feiern. Ganz anders. Und so begann ich ohne viel Stress, Geschenke auszusuchen und zu kaufen. Ich entschied mich, so wenig Weihnachtspost wie möglich zu schreiben, weil es sonst in Stress ausartet. Die Karten kaufte ich dieses Jahr nicht von Unicef, keine handgeschöpften mit dem Fuß bemalten Karten waren es, sondern von mir höchst persönlich mit einem Kartoffelstempel bedruckte Karten, die auf einem Weinprobe-Kartoffeldruck-Abend entstanden, auf den ich als Kartoffeldruck-Expertin eingeladen war. Wozu hatte ich denn auch Kunstgeschichte studiert?! Ich stempelte die Munchsche Madonna, mein Lieblingsbild. Anwesende erkannten eher den Schrei darin und was hat der mit Weihnachten zu tun, könnte der Empfänger der Karte fragen, aber das ist ja wurscht: Sie ist immerhin selbst gemacht. Ich werde am Vormittag des Heiligen Abends zu einem Brunch bei einer Freundin gehen, die wie jedes Jahr am 24. Geburtstag hat und auf deren Brunch ich noch nie war, weil ich immer bei der Familie war. Danach gehe ich zum Punschtrinken und Stollenessen zu einer anderen Freundin und dort feier ich dann auch den Heiligen Abend. Die Kirche wird wohl erst spät oder am nächsten Tag aufgesucht. Nicht, weil ich so gläubig bin, sondern weil sie für mich einfach dazu gehört. Wie nannte es irgendwann einmal ein Pastor: Gänsebraten-Gemeinde. Ja, zu der gehöre ich auch.
Und in den Tagen davor, wenn die Welt verrückt spielt, die Menschen gestresst durch die Stadt hetzen, die Busse überfüllt und alle schlecht gelaunt sind, habe ich mir vorgenommen, das Fest der Liebe zu feiern, indem ich Menschen, die ich nett finde, ein Lächeln schenke. So wie dem Apotheker nebenan. Oder dem Mann auf dem Weihnachtsmarkt, der dort immer auf derselben Stelle steht und Engel verkauft und den ich bestimmt seit 4 Jahren nett finde. Oder der Frau heute in der Post, wo ich nach 20 Minuten warten in der Schlange sagte, dass ich ihr eine kurze Schlange wünsche. Und sie anlächelte. Vielleicht könnten wir ja alle ein wenig netter sein. Dann kann man das Leben besser leben.
Wie? Ich hab noch was vergessen? Ja, stimmt! Was wäre Weihnachten ohne Stirb langsam und Sissi. Ein verschwitzter Bruce Willis im Unterhemd gehört für mich ebenso wie die schöne Kaiserin zum Fest. Diesmal gibt es beides sogar hintereinander. Noch vor Weihnachten. Toll, oder? Bruce und Romy also auch abgehakt.
Ich wünsche Ihnen allen ein frohes neues Jahr, in dem wir viele neue Sachen ausprobieren werden.
Fast wünschte ich mir, wir wären Schmetterlinge...DAS Mittel gegen Single-Sonntage
Ich war heute Nachmittag im Kino - eine wundervolle Single-Sonntag-Beschäftigung, denn außer mir waren nur 2 Paare im Kino und sonst nur Singles. Ich fiel also gar nicht dumm auf. Wäre mir aber auch egal gewesen. Es war ganz zauberhaft, denn ich habe mich verliebt. In einen Film. In den Hauptdarsteller. Und in seine Poesie. Bright Star heißt der Film, den Ihr einfach gesehen haben müsst! Das ist ein Befehl! Eine Biographie über John Keats, DEN britischen Lyriker der Romantik. Leider war er das nicht zu Lebzeiten und so führte er ein kurzes, armes Leben voller Inspiration, aber ohne Geld. Weshalb er seine große Liebe nicht heiraten kann. Damals war das so. Und so stirbt er fernab der Lieben in Italien, wohin ihn seine Schwindsucht in der Hoffnung auf Genesung verstieß. In der Zwischenzeit schreiben sich die beiden Liebenden wundervolle, poetische, sehnsüchtige Briefe voller Leidenschaft und Liebe. Und der Zuschauer weiß doch, dass es kein Entrinnen gibt... und John auch, er hatte es geahnt, dass er seine Liebe nicht mehr wiedersehen wird, als er nach Italien aufbrach.
Angesiedelt in der Romantik entführte mich der Film also in wundervolle Kulissen in wundervollen Klamotten mit wundervollen Worten. Was will man mehr am Single-Sonntag? Der Hauptdarsteller, Ben Whishaw, wuchs mir schnell ans Herz: Irgendwie scheint das mein Männerbild zu sein: Jung, sehr dünn, irgendwie melancholisch, irgendwie zerbrechlich/ krank wirkend, wundervolle gewellte dunkle Haare, durch die ich gerne meine Finger gleiten lassen würde, sinnliche Lippen, Pianisten-Hände, schöne, ausdrucksstarke Augen mit vergeistigtem, schwärmerischen Blick - ja, irgendwie ätherisch und hoch intellektuell. Da steh ich also drauf. Weil ich hinauf sehen muss und mich intellektuell überfordert fühle. Nun gut. Außerdem erinnerte mich der Schauspieler an eine Person, die ich kenne, die mir eine kurze Zeit nah war, rein platonisch und auch nie amourös, denn ich habe mich nie offenbart. Aber ihn schwärmte ich genau so an wie John Keats in diesem Film.
Lyrik war eigentlich nie meins. Sowohl in der Schule als auch an der Uni habe ich es gehasst, Methrik und Inhalt zu analysieren. Aber Keats Gedichte - sind so sinnlich. So romantisch. So wundervoll. Eine Schande, dass er mit 25 starb. Wann wurde das Penecilin erfunden???
Morgen geh ich in die Stadtbücherei und leih mir eine Biographie über Keats aus. Wenn die nicht schon alle schwärmerischen, romantischen, bescheuerten Frauen außer mir schon ausgeliehen haben...
Update
- das Beste vorweg: Ich habe einen Job!!! Über Beziehungen bekommen und sehr zufällig entstanden und überhaupt, aber es ist ein Job! In einer Medienagentur, die Öffentlichkeitsarbeit hauptsächlich für Kliniken macht. Ich bin Sekretärin und soll aber auch schreiben. Kleiner Haken: Zunächst, 2 Monate lang, nur auf 400 €-Basis. Wir gucken, wie viele Stunden ich beschäftigt werden kann. Dann ab März soll der Job ausgeweitet werden. Hoffentlich bleibt das auch so. Einen Vertrag hab ich nicht (ich weiß, ich weiß: ein mündlicher gilt genau so). Toll! Auch wenn ich dadurch wieder starke Versagensängste habe - hören die nie auf?
- Weihnachten, bzw. Heilig Abend war schön. Vormittags war ich bei einer Freundin zum Geburtstagsbrunch. Danach bin ich zu einer anderen Freundin zum Punschtrinken gegangen, wo dann auch Bescherung und Essen war. Leider bekam ich am 23. eine Erkältung und fühlte mich am 24. richtig schlapp. Danke, Tina, für den schönen Tag!
- Danach hab ich 1 Woche auf der Couch verbracht: mit Taschentüchern, der TV-Zeitung, schlechtem TV-Programm und jede Menge Süßigkeiten, Kuchen, Flipse und Chipse. Ja, da war sie wieder und kämpfte sich fast ungehindert an die Oberfläche der Realität: meine Eßstörung! Scheiße. Ich habe gebincht. Und fühlte mich schrecklich. Und konnte doch nicht stoppen. Und schämte mich gewaltig. Was ich übrigens immer noch tue. Denn wer diese Krankheit nicht kennt, wird sich fragen, wie man es schaffen kann, in 3 Wochen, in denen ich auch nicht auf der WW-Waage war, fast 19 Kilo zuzunehmen. Ich habe es geschafft. Und würde gerne im Boden versinken. Wie blöd kann man sein.
ABER: Letzten Dienstag war ich im Treffen und auf der Waage, hab dieses schreckliche Ergebnis abgeholt, und am Mittwoch wieder durchgestartet. Und: es klappt bisher.
- Ich war bei der Krankenkassen, um mich zu erkundigen, in wieweit ich mir dabei professionell helfen lassen kann, auch wenn meine letzte Therapie noch keine 2 Jahre her ist. Ich kann.
- Silvester war eine Katastrophe: Nachmittags war ich mit 2 Freundinnen Prosecco trinken im NIL. Das machen die beiden schon länger Silvester, für mich war es das erste Mal. Es war gerammelt voll und fast nur "feine Leute", deren Frauen mich von oben bis unten musterten. Schrecklich! Ich fühlte mich eh schon schlecht. Abends für die Party im NSP bekamen wir keine Karten mehr und so beschlossen wir, zur Party ins Foyer des Schauspielhauses zu gehen. Dort sagte man uns, dass es ab 22 Uhr so was los ginge. Sehr spät für ne Silvesterparty. Wir verabschiedeten uns, schliefen noch ne Runde, machten uns getrennt von einander fertig und um 22 Uhr bekam ich einen Anruf, dass der Reißverschluss des Kleides meiner Freundin kaputt gegangen sei und ob wir wirklich überhaupt noch los wollten. Ich verneinte, hatte keine Lust. Und so verbrachte ich das erste Mal in meinem Leben Silvester allein. Mit Süßigkeiten, Chips und Tränen. Ob des fehlenden Mannes an meiner Seite und einer hoffnungslosen Gewissheit, dass das für immer so bleiben wird. Ich ging um 1 schlafen. Haken drunter.
- Ich habe dem Apotheker nebenan, mit dem ich zweimal sehr nett gesprochen hatte und von dem ich annahm, dass er mich gut findet, meine Telefonnummer zukommen lassen. Auf einem blanko Rezept. In sein Fach gelegt, da er selbst gerade nicht da war, als ich da war. Ich wusste, dass er am 24. arbeitet, das letzte Mal, denn er machte nur ein Praktikum dort. Seitdem warte ich auf einen Anruf oder eine SMS. Der Zug ist wohl abgefahren und zog mich mit sich ziemlich in die Tiefe. Es kam alles zusammen dieses Weihnachten/ Silvester. Meine liebe Tina in München sagt, weil ich den Eindruck hatte, dass er extrem schüchtern ist, sei anzunehmen, dass er eine lange Zeit braucht, bis er sich bei mir melde. Aber der 24. ist echt lang her. Schade.
- Ich habe gestern meinen Schreibtisch aufgeräumt und endlich mal Papiere geordnet und abgeheftet. Gott, fühlt sich das erleichternd an. Nun ist er blitzblank, leer und einladend. Na also! So kann es weitergehen.
- Mein Volksmusikidiotnachbar über mir hatte mal wieder seine Musik so laut, dass ich bei mir mitsingen konnte. Und wieder einmal reichte sein Repertoir von den Flippers über Wolle Petry zu irgendwas, was ich nicht kannte. Ich hatte Migräne und lag im Bett. Linderung? Keine. Ab halb 4 ging das so. Um halb 7 habe ich die Polizei gerufen, nachdem der Spacken nicht auf mein wildes Besengehämmer an meiner Decke reagierte. Um 7:15 waren die Herren dann da. Ich bat sie rein, damit sie sich das anhören. Und es war schnell klar, dass das so nicht geht. Während meine Personalien abgeklärt wurden, gab ich noch an, nachdem der Polizist fragte, ob ledig noch richtig sei: "jahahahaaaa und frustrierter Single dazu". Oh man, das ist mir im Nachhinein so peinlich! Egal, die Herren sorgten für Ruhe. Sie kamen sogar oben rein, nachdem der Idiot es nicht schaffte, seine Anlage so leise zu stellen, dass sie mich nicht mehr stört. Ich hörte den einen immer sagen: "Nein, das reicht nicht. Es muss leiser und die Bässe raus!" Nun ist Ruhe :o) Ich hoffe nur, dass er jetzt nicht das Nachbarhass-Programm startet...und Ihr mich bei RTL2 in einer bekloppten Doku zu Nachbarschaftsstreits seht.
- Der Jüngling schrieb mir tatsächlich eine Rutsch gut-SMS. Sie ließ mich noch tiefer in mein Silvesterloch rutschen. Tut so, als wär nie was gewesen. Idiot. Ich habe es geschafft und ihm nicht geantwortet!!!
- Morgen geh ich das erste Mal seit 3 Wochen wieder zum Zumba - und freu mich tierisch drauf! Karen - ich komme! :o) Falls Ihr mich noch kennt und mich reinlasst :o(
-Mein Bruder erzählte mir heute, dass auf Kikis Welt Werbung für Sexshops in Kiel gemacht wird. Was das mit mir zu tun hat? Blogg.de hat bestimmt mitbekommen, dass ich am kommenden Freitag zu einer Dildo-Party (ich wiederhole: Dildo-Party) eingeladen bin. Dort sind nur Frauen und es wird Sekt getrunken. Und Dildos vorgestellt. Wie eine Tupperparty wird das ganze ablaufen. Ob man die Dinger gleich ausprobieren kann, weiß ich nicht. Ich bin sehr gespannt. :o) Übrigens bekam ich die Einladung, als ich gerade erzählte, wie doof Silvester und das Single Leben seien. "Da hab ich dann vielleicht genau das Richtige für Dich: Komm doch zu meiner Dildo-Party!", erwiderte man mitleidig. Ok, vielleicht stelle ich ja am Freitag fest, dass ich überhaupt keinen Mann mehr brauche?!
Das war erstmal das Wichtigste aus dem alten und neuen Jahr von mir. 2010 wird mein Jahr, jawoll!
Donnerstag, 24.12.2009
Frohe Weihnachten
Donnerstag, 17.12.2009
Kurz gemeldet
- Schneefall gestern schon an der Nordsee
- heute in Kiel
- Abgenommen? Sicher nicht, da ich eine Woche nicht gezählt, dafür wahllos Schokolade in mich hineingeschaufelt habe. Glücklicher geworden? Nein.
- Bei WW nicht auf der Waage gewesen
- gleich Vorstellungsgespräch
- noch nicht alle Weihnachtsgeschenke und seit gestern ernsthaften Stress deswegen, da Weihnachten immer näher rückt
- kein Mann in Sicht
Die Statistik...ist tot, es lebe wordpress
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Wo ist sie hin, die Statistik, die monatelang nicht funktionierte, vor ein paar Tagen wieder da war und von mir gepriesen, ja, in den Himmel gehoben wurde vor lauter Glück und Überschwang? Hat sie das nicht vertragen? Macht es blogg.de noch unattraktiver, weil es nun auch keine Statistik mehr gibt? Mal abgesehen, von den Spam-attacks...
Bitte, bitte holt sie wieder aus dem Winterschlaf. Ich brauche sie. Ich bin süchtig nach ihr. Ich will sie!
Schöne Grüße,
Kiki von kikiswelt.blogg.de
Dienstag, 15.12.2009
Keine gute Phase
Ich hab die Nase voll von stehenden Waagen, von Absagen, von Männern, die sich nicht in mich verlieben, gerne aber ihren Schwanz in mich reinstecken wollen, vom mich auf allen Ebenen anpreisen-müssen. Und von Weihnachten. Scheiß auf das Fest der Liebe. Welche Liebe denn überhaupt???
Die Statistik...
Liebster Frater, komm, jetzt musst Du wieder bloggen!!!
Donnerstag, 10.12.2009
WW-Wiegen
Das neue Programm funktioniert einfach nicht bei mir. Mir ist das echt zu doof! Diesmal Stillstand. Fuck. Ich habe mir nun 2 Tage WW-Auszeit gegönnt und überlege, tatsächlich wieder zu den Flexpoints zurückzukehren...
Popstars
Du musst Dich entscheiden, 8 Felder sind frei
Manchmal langweile ich mich entsetzlich und habe wirklich keine Ahnung, was ich machen soll. Also ich wüsste schon was, aber dazu hab ich dann immer keine Lust. Heute hab ich zu ganz viel Lust und kann mich nicht entscheiden. Ist irgendwie auch doof, denn bisher mache ich mehrere Dinge gleichzeitig ohne sie richtig zu genießen. Was wären das für Dinge im Einzelnen?
1) CDs aus der Stadtbücherei hören. Kann man nicht gleichzeitig, das mag einleuchten. Im Moment ist es das Best of-Album der Doors. Light my fire läuft gerade. Und die rotzige Art zu singen immer noch sehr sexy.
2) Vorgestern kam die neue Geo Epoche mit einem nach längerer Durststrecke wieder hochinteressanten Thema: John F Kennedy. Im Moment stecke ich in der Kuba-Krise kurz vor dem atomaren 3. Weltkrieg. Hochspannend.
3) Gleichzeitig würde ich gerne aus der Life&Style erfahren, warum sich Brad Pitt und Angelina Jolie voraussichtlich noch vor Weihnachten trennen. Bisher verweilte ich aber noch auf Kuba.
4) Die Kunst des Mordens wartet auf mich. Ich liebe Adventures vom Grabbeltisch und dieses verspricht großartige Unterhaltung zu werden, falls ich es hinbekomme, es zu installieren. Bisher noch nicht versucht.
5) Die Siegerinderherzen ist Schuld: Kiki hat sich auch bei friendscout angemeldet. Und war nach 2 Tagen schon kurz davor, sich wieder abzumelden, weil ich es persönlich nehme, wenn mich Männer anklicken, aber nicht anschreiben. Außerdem wehrte ich gekonnt Maurice im Chat ab, der mich unbedingt treffen wollte, und einen Hamburger, der mich fesseln will. Äh ja. Auf einen Kulturfuzzi bin ich schon reingefallen und irgendwie war ich längere Zeit nicht mehr lange dort, weil es mich einfach nervt. Heute ist es ganz interessant. Irgendwie.
6) Ich wurde zur Expertin in Sachen Kartoffeldruck gekürt und muss noch einen Vortrag zu ebendiesem Thema vorbereiten, der morgen Abend gehalten werden soll. Ist übrigens mein Beruf, den ich bei friendscout angegeben habe: Kartoffeldruck-Expertin.
7) Und ganz eigentlich müsste ich mich natürlich bewerben! Ich hatte zwar vorgestern ein Vorstellungsgespräch und war tatsächlich wohl ganz überzeugend, denn ich habe diesmal nicht gesagt, dass in mir ein wenig Tussi steckt wie in Bad Schussenried *augenverdreh*. Ich hätte den Job gerne. Und er wäre in Kiel.
8) Last not least hab ich meinen Krimi fast durch. Es fehlen noch 50 Seiten und ich habe keine Ahnung, wer der Mörder ist. Irgendwie kann ich mir die Verdächtigen auch nicht merken. Das sind so unüberschaubar viele. So 10 oder so ;o)
Wie soll man sich denn da entscheiden?
Freitag, 04.12.2009
WW-Wiegen
Wieder einmal muss ich auf hohem Niveau meckern. Ich hab mich an meine Punkte gehalten, hab die ersten 3 Tage sogar weniger gegessen. Hab von den Wochenextra-Punkten nur 20 gebraucht. Und dachte, wunder, was ich für ein Ergebnis haben werde. Denn im WW-Forum und auch in der WW-Gruppe erzählen ganz viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Bomben-Abnahmen jenseits der Kilogrenze seit Programminnovationseinführung (um im WW-Jargon zu bleiben). Tja, nur Kiki nicht. Die traut sich nicht, die Punkte zu essen, geschweige denn, das Wochenextra richtig zu essen. Hm.
Abgenommen in der letzten Woche: 0,9 kg
Abgenommen insgesamt: 38,6 kg (+4,8 kg)
Kilos remaining zum Kiki-ist-super-hübsch-und-haut-alle-um-Gewicht: 33,9
14-Wochen-bis-Weihnachten-Plan: abgenommen insgesamt 7,6 kg (Soll -2,4)
Sonntag, 29.11.2009
Und täglich grüßt...
Freitag, 27.11.2009
Genug genossen
Leckt mich doch alle am Arsch. Ist es so einengend, wenn ich frage, warum er mich am Handy wegdrückt? Ich halte es mit Joss Stone: Moving on, moving on
to someone taller, cuter, nicer and all the way better (and smarter sag ich noch)...
Donnerstag, 26.11.2009
Geht!
Die Vögel
...ist der Blick aus meinem Wohnzimmer. Neuerdings kommen Heerscharen von Krähen in der Dämmerung und lassen sich in den Bäumen um den Wasserturm nieder. Kein Schelm, der da an Hitchcock denkt! Und einen Krach machen die kleinen Scheißer!
1 2 Polizei
Nachdem mein angekratztes Ego mich von 3-4 trotz einer skandinavischen Krimi-CD und einer TKKG-Kassette wach hielt und ab 6 wieder, habe ich um 7 beschlossen aufzustehen. Vielen Dank auch an den Jüngling! Ich habe dazwischen übrigens geträumt, dass er mich seinen Eltern vorstellen will und sich aber für mich schämt. Ah ja...
Als ich so zermatscht in der Küche stand und mir meinen Tee zubereitet habe, sah ich gewohnheitsmäßig aus dem Fenster und erblickte 2 Polizisten, die vor einem Auto standen, das direkt vor meiner Haustür stand und bei dem die Beifahrerscheibe eingeschmissen worden ist. Zum Glück war das Auto grün, also nicht meins. Meins stand genau gegenüber. Nun kam ein Nachbar dazu und während mein Earl Grey so vor sich hin zog, hörte ich, wie er sagte, dass sein Auto letzte Woche aufgebrochen worden ist. Na toll, dachte ich, in was für ner Gegend wohne ich denn? Dabei ist hier gar nichts - ne Studi-Gegend halt mit vereinzelten Rentnern, aber ohne Geld oder entsprechenden Bonzen-Autos. Nach einiger Zeit sah ich meine Nachbarin rauskommen und da wusste ich es plötzlich: Das war ihr Auto!
Wir haben eben auf den Schock erstmal zusammen einen Kaffee getrunken. Sowas passiert doch nur im Fernsehen, oder? Und das Auto stand direkt unter der Laterne...